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Beim OBI Verdi Infoblog arbeiten Gewerkschafter und KollegInnen aus ganz Deutschland mit. Mit unseren Beiträgen wollen wir in schwierigen Zeiten für mehr Transparenz im Unternehmen sorgen und allen KollegInnen eine Plattform zur Information und zum Austausch geben. Wenn Ihr Euch ebenfalls als BloggerIn engagieren möchtet, schreibt ein Mail an
obi-ver.di@web.de
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12. Oktober 2017

Sonntagsöffnungen? - Nein Danke!



Nachdem der „Allianz für den freien Sonntag“ gelungen ist, feststellen zu lassen
dass die geplanten Sonntagöffnungen in Augsburg rechtswidrig sind, wird das
Thema seit Mai regelmäßig in der regionalen Presse aufgegriffen.

Überwiegend ist der Tenor gegen Sonntagsöffnungen und für den Sonntagsschutz.

Nun gibt es eine weitere Abstimmung auf der Homepage der Augsburger
Allgemeinen. Unten folgt der Link.
Die Abstimmung ist in der rechten Spalte ziemlich weit unten.
Das bisherige Abstimmungsergebnis ist sehr erfreulich.

Bitte nehmt an der Abstimmung teil und verteilt den Link weiter!

http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/

    

GBR Newsletter Oktober



8. Oktober 2017

Streiks am 02. und 04.10.2017


Am 02.10 und 04.10 war es wieder soweit.
Die Obi Mitarbeiter aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben ihre Arbeit für eine gerechte Entlohnung niedergelegt.

Auch nach 37 Streiktagen geben sie nicht auf und bringen so ihre Forderung, mindestens nach dem Tarifvertrag des Einzelhandels bezahlt werden zum Ausdruck.

OBI Radebeul
OBI Dresden Weißig
OBI Bodenbacher Straße
OBI Ottendorf
OBI Pirna
OBI Erfurt Süd
OBI Erfurt Nord
OBI Weimar
OBI Halle
OBI Bitterfeld
OBI Leipzig Burghausen

OBI Hannover
OBI Laatzen
OBI Garbsen
OBI Bückeburg
OBI Barsinghausen
OBI Neustadt am Rbg.








  

5. Oktober 2017

Neues Entlohnungsmodell - Die nächste Runde


Das OBI mit seinen Betriebsräten über ein neues "Leistungsgerechtes" Entlohnungsmodell verhandeln möchte ist ja seit längerem bekannt und wurde hier auch schon thematisiert.

Die Arbeitnehmervertretungen haben das bisher allerdings abgelehnt, zumal OBI dabei vorrangig allein seine eigenen (leistungsgerechten) Ideen umgesetzt sehen will. Stattdessen fordern die Arbeitnehmervertretungen den Arbeitgeber auf in die Tarifbindung zurückzukehren.
Das wird allerdings von OBI nach wie vor abgelehnt, nicht einmal an den Tisch setzen will man sich um darüber zu reden.
Der Druck von Seiten der Mitarbeiter, der in letzter Zeit ausgeübt wurde (Streiks), ist wohl doch noch nicht groß genug.

Nun gibt es einen erneuten Anlauf unseres Arbeitgebers:
Man fordert die Betriebsräte wieder auf, hier insbesondere den GBR Deutschland, über neue Entlohnungsgrundsätze für die Märkte zu verhandeln ....
Aber diesmal, zum besseren Einstieg und als Richtungsweisendes Element sozusagen, beabsichtigt OBI vorab auch gleich die Entlohnung seiner Azubis in den Märkten zu ändern!
Bisher galt bei OBI die Aussage:
Azubis werden angelehnt an den Tarif entlohnt.

Nach einer Information aus dem GBR Deutschland soll dies allerdings nun nicht mehr so sein und dieser Grundsatz soll für bestimmte Regionen künftig nicht mehr gelten.

Es darf zukünftig auch weniger gezahlt werden!

Darf dann jeder neue Azubi erst einmal über seine zukünftige - leistungsgerechte - Ausbildungsvergütung verhandeln?

Ganz offensichtlich bewerben sich wohl noch immer viel zu viele junge Menschen auf einen Ausbildungsplatz bei unserem TOP Arbeitgeber, dass man zu solchen Maßnahmen greifen muss um dem Einhalt zu gebieten.

Wie heisst es doch so schön ...
Gier frisst Hirn!

Berechnende Menschen bekommen keine Rechnung!
Sie bekommen irgendwann die Quittung!
 

19. September 2017

Lux war gestern .....


Lux war Gestern ....
Jetzt sind die Märkte dran!

In der letzten Woche hat sich der GBR Deutschland zu seiner regelmäßigen Sitzung in Weimar getroffen, um über aktuell anstehende sowie zukünftige Aufgaben und Probleme zu beraten, zu diskutieren und zu beschließen.

Wie berichtet wurde, war Geschäftsführer Tepaß ebenfalls zur Sitzung eingeladen!
Und er hatte für die Betriebsräte auch eine Überraschung im Gepäck:

Stellenabbau in den Märkten!


Obwohl, "Überraschung" ist so nicht ganz richtig!
Denn genau die Befürchtungen, die mit Einführung von "OBI optimiert" und "OBI spricht an" von damaligen GBR Mitgliedern geäußert wurden (Maßnahmen dienen u.a. zur Senkung von Personalkosten durch Stellenabbau), bestätigen sich nun augenscheinlich doch.
Die OBI Betriebsräte wurden lange von der AG-Seite hingehalten. Und ihre Bedenken, Fragen und Forderungen nach entsprechenden Informationen wurden mit fadenscheinigen Begründungen immer wieder abgewiegelt.
Es handele sich bei "OBI Optimiert" bzw. "OBI spricht an" und deren Begleiterscheinungen nicht um betriebsändernde Maßnahmen!
Selbst in Einigungsstellen- und Gerichtsverfahren wurde das immer wieder so behauptet!

Doch ... Lügen haben kurze Beine!

Auf die OBI Betriebsräte kommen nun wohl arbeitsreiche Zeiten zu!
In Märkten ohne Betriebsrat läuft es dann allerdings doch etwas entspannter ..... selbstverständlich nur für den Arbeitgeber.
Dort hat OBI nämlich freie Hand, da kein Betriebsrat im Weg ist der unbequeme Fragen/Forderungen stellt.

OBI-Next zeigt sein Gesicht!
Wacht endlich auf!

  

10. September 2017

OBI braucht den Tarifvertrag!


Pünktlich zum Weltheimwerkertag...

Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Einzelhandel demonstrieren gestern (09.09.17) auch Beschäftigte von OBI für die Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge im Handel.

OBI Markt Erfurt Süd, OBI Markt Düsseldorf, OBI Markt Siegen-Weidenau, OBI Markt Hamm, OBI Markt Dresden-Weissig, OBI Markt Pirna, OBI Markt Radebeul, OBI Markt Ottendorf, OBI Markt Dresden Bodenbacher Straße, OBI Markt Bitterfeld, OBI Markt Hannover-Linden, OBI Markt Wetzlar, OBI Markt Giessen, OBI Markt Leinfelden-Echterdingen, OBI Markt Bietigheim, OBI Markt Schwelm, OBI Markt Wuppertal-Steinbeck, OBI Markt Barsinghausen, OBI Markt Bückeburg, OBI Markt Laatzen, OBI Markt Garbsen, OBI Markt Neustadt a. R., OBI Waiblingen



 







 
 


 
 







9. September 2017

2000 demonstrieren in Düsseldorf


2000 demonstrieren in Düsseldorf für Allgemeinverbindlichkeit der Tarife im Handel


Düsseldorf. Rund 2000 Beschäftigte des Handels haben nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Samstag in Düsseldorf für allgemeinverbindliche Tarifverträge demonstriert.
Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles mahnte bei der Protestveranstaltung einen "Pakt für anständige Löhne" an. Sie wolle sich für eine flächendeckende Tarifbindung für alle Beschäftigten im Handel einsetzen.
Quelle: RP Online
weiter lesen ...  
 
Mindener Tageblatt
Focus online

6. September 2017

Politik leicht erklärt!


Passend zum aktuellen Wahlgedöns .....
mal was zum schmunzeln.


Politik verständlich für alle!


4. September 2017

Shoppen fürs „Gemeinwohl“?


Shoppen fürs „Gemeinwohl“? Mehrere neue Initiativen greifen den freien Sonntag an


30. Aug. 2017 — Nicht nur Karstadt und Kaufhof attackieren die verfassungsrechtliche Sonntagsruhe. Gestern stellte die neue Landesregierung von Nordrhein-Westfalen mit Pathos ein „Entfesselungspaket“ vor, das harte Maßnahmen gegen den Sonntagsschutz enthält. Die Zahl der Sonntagsöffnungen soll von 4 auf 8 pro Jahr verdoppelt werden. Außerdem soll der Einzelhandel am Samstag bis Mitternacht öffnen dürfen – eine weitere empfindliche Beeinträchtigung des darauf folgenden Sonntags für die betroffenen Beschäftigten und ihre Familien. 

Gefährlich ist die neue Logik, mit der Verkaufsoffene Sonntage künftig begründet werden sollen: Sonntagsshopping = Gemeinwohlförderung! .....


    
Änderungen im Ladenöffnungsgesetz NRW:
Zitat:
... Die Neuregelung schafft verlässliche Rahmenbedingungen für Kunden, Handel, Kommunen und die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. In Zukunft sollen
  • die Anzahl der verkaufsoffenen Sonntage von vier auf acht erhöht,
  • die Öffnungszeiten an Samstagen nicht mehr begrenzt werden (sechs Mal 24 Stunden).
  • Innerhalb einer Gemeinde dürfen zukünftig 16 (statt bisher elf) Sonntage freigegeben werden.
Die derzeit noch geltende Regelung ist durch eine Reihe von Gerichtsentscheidungen für alle Beteiligten kaum noch zu handhaben. Allein in den vergangenen zwei Jahren haben die Gerichte für mehr als 70 Kommunen im Land bereits festgesetzte verkaufsoffene Sonn- und Feiertage untersagt. Die Landesregierung will die Sonntagsöffnung verfassungsrechtlich absichern und das öffentliche Interesse daran besser dokumentieren. Künftig können neben örtlichen Festen, Märkten, Messen und ähnlichen Anlässen die verkaufsoffenen Sonntage auch folgenden Zielen dienen:
  • Belebung der Innenstädte
  • Herstellung eines zukunftsfähigen stationären Einzelhandels
  • Erhalt ortsnaher Versorgungsstrukturen (v.a. im ländlichen Raum)
  • Sichtbarkeit der Kommune als attraktiver Standort für Bürger und Unternehmen
 Quelle: land.nrw

18. August 2017

Entlassungswelle bei LUX

Werkzeughersteller

Verdi: Lux entlässt 60 Mitarbeiter

Die Unternehmensführung äußerte sich gestern nicht zu den Kündigungen. Laut Verdi sollen die Mitarbeiter mit einer Kündigungsfrist von sechs Monaten entlassen werden – ohne Sozialplan. 

Die Außendienstler bestückten bisher die Regale in Märkten von Obi. Das will die Firma jetzt selbst regeln.
 
Von Anja Carolina Siebel
Der Werkzeughersteller Lux-Tools muss offenbar in Kürze 60 Außendienstmitarbeiter entlassen. Das teilt auf Nachfrage Thomas Voss, Bundesfachgruppensekretär Versandter- und Onlinehandel der Gewerkschaft Verdi, mit. Grund sei eine Umstrukturierung bei der Baumarktkette Obi, von der nach WGA-Informationen insgesamt 90 Angestellte betroffen sind.
Voss: „Die Lux-Außendienstmitarbeiter waren bisher dafür zuständig, die Warenregale der Baumarkkette Obi in der ganzen Region mit Lux-Ware zu bestücken.“ Das solle künftig über ein online gesteuertes System passieren.
Obi fährt mit „Obi Next“ demnächst ein neues Konzept.

„Obi Next“ heißt das Konzept, mit dem Obi künftig arbeiten will. Dieses System solle dann auch die Disposition beider Unternehmen regeln. Wie unter anderem aus einem Bericht der Fachzeitschrift „W&V“ hervorgeht, stieg im Jahr 2016 der Onlineumsatz bei Do-it-Yourself-Produkten bundesweit um 14 Prozent auf 2,77 Milliarden Euro an. „Baumärkte müssen also etwas tun, um die Kunden nicht an Amazon oder andere Pureplayer zu verlieren“, heißt es im Bericht. Um sich für die Zukunft wettbewerbsfähig aufzustellen, habe Obi die neue Unternehmenseinheit Obi Next gegründet.

„Wir gehen davon aus, dass auch im Innendienst Kündigungen erfolgen.“ Thomas Voss, Gewerkschaft Verdi

Ziel sei es, das Unternehmen in „den führenden kundenzentrierten Crosschannel-Baumarkt“ zu verwandeln. Obi Next übernehme die Führungsrolle in diesem Change-Prozess. Und: „Die neue Einheit, die in Köln sitzt, soll entsprechende Angebote für den Kunden entwickeln und das Geschäftsmodell der gesamten Unternehmensgruppe neu aufstellen.“
Das Unternehmen Obi sucht für dieses neue Konzept auch via Internet Mitarbeiter. Die neuen Entwicklungen von Obi Next sollen laut Bericht testweise zuerst in Österreich eingeführt werden. Entsprechende Lösungen sollen dann in allen anderen Märkten eingeführt werden.
Gleichzeitig gibt Obi bekannt, dass der langjährige Vorstand Paolo Alemagna das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen habe. Er arbeitete seit 1994 für Obi und wurde vor gut zwölf Jahren in den Vorstand berufen. Ein Nachfolger ist offiziell nicht bekannt. „Für uns klingt das alles mehr als bitter“, sagt Thomas Voss von Verdi, der am Mittwoch mit den Obi-Betriebsräten zusammensaß. Zum Betriebsrat von Lux Tools gebe es indes keinen Kontakt. „Unverständlich“, findet Voss. „Denn wir gehen davon aus, dass es mittelfristig auch Kündigungen im Lux-Innendienst geben wird“, prophezeit er.

Das Pikante: Für den Kündigungsprozess bei Lux soll es keinen Sozialplan geben. Ein solcher würde zumindest Regelungen enthalten, mit denen die wirtschaftlichen Nachteile für die betroffenen Arbeitnehmer ausgeglichen oder abgemildert werden könnten, beispielsweise eine Abfindung. Laut Voss soll aber bei Lux den rund 60 Mitarbeitern mit einer Frist von sechs Monaten ohne Sozialplan gekündigt werden. Insgesamt seien 90 Außendienstmitarbeiter betroffen. „Einem Drittel bietet das Unternehmen irgendeine interne Lösung an, wie die auch immer geartet ist“, sagt Voss. Er wolle zumindest versuchen, Kontakt zum Lux-Betriebsrat aufzunehmen, kündigte der Gewerkschafter an.
Weder die Geschäftsleitung von Lux Tools noch die der Obi-Systemzentrale in Wermelskirchen äußerten sich trotz Nachfrage zu den geplanten Kündigungen.

Quelle: Remscheider Medienhaus GmbH & Co. KG

16. August 2017

TV-Tip!



ZDFzoom: Und raus bist Du!

Sendetermin: Mittwoch, 16.08., 23:45 Uhr im ZDF

Und raus bist Du1
ZDF Mediathek
......
Die "ZDFzoom"-Autoren Caro Lobig und Thorsten Poppe zeigen in verschiedenen Fällen auf, wie es Arbeitnehmern ergangen ist, die versucht hatten sich gewerkschaftlich zu betätigen. So wurden nach Überzeugung der Gewerkschaft ver.di beispielsweise Filialen verkauft, nur um unliebsame Mitarbeiter loszuwerden. .....

   

Streik im Raum Dresden und Hannover

Über 20 Streiktage und keine Reaktion von OBI.
Die Beschäftigten in Dresden und Umgebung kämpfen gemeinsam mit den Kollegen und Kolleginnen aus dem Einzelhandel weiter.


Steik im Raum Hannover
Auch hier versammelten sich ca. 55 Beschäftigte der Hannover Gesellschaft vor dem OBI Markt Garbsen im Kohake Center Garbsen. Herr Kohake ist Teil-Geschäftsführer der Hannover Gesellschaft und ist ebenfalls für die schlechte Bezahlung verantwortlich. "Darum Streiken wir"! so war heute das Motto.

9. August 2017

Massenentlassung bei OBI!


Seit Beginn dieser Woche werden die ersten Maßnahmen umgesetzt, um OBI Next den zukünftigen Weg zu ebnen.
Das Projekt bzw. das neue Unternehmen „OBI Next“ ist gegründet worden, um für OBI neue Unternehmensziele zu definieren und ein neues Geschäftsmodell zu entwickeln.
Es werde auch zu personellen Veränderungen kommen, so OBI in den Pressemitteilungen. Damit ist sicher nicht nur die Umgestaltung der Geschäftsleitungsebene gemeint.
So kommt es nun. Der erste Schritt ist mit Beginn dieser Woche offiziell  bekannt geworden. Beim OBI-Tochterunternehmen Emil LUX  GmbH Co. KG (Logistiksparte) wurden heute alle Außendienstmitarbeiter zu einem Personalgespräch geladen. Dort wurde Ihnen kaum eine Wahl gelassen. Einige wenige dürfen unter schlechteren Bedingungen weiterarbeiten. So sollen diese Kolleginnen und Kollegen zukünftig in ganz Deutschland hin und her geschickt werden um in den Märkten, je nach Bedarf, Regale  umzubauen oder Merchandiseaufgaben zu übernehmen. Dies ist aber nur für den geringeren Teil der Beschäftigten vorbehalten. Ob die Beschäftigten einen Arbeitseinsatz in ganz Deutschland überhaupt erbringen können (Work-Life-Balance), interessiert dabei anscheinend wohl niemanden.
Der größere Teil der Außendienstmitarbeiter wurde heute vor vollendeten Tatsachen gestellt. Einen anderen Arbeitsplatz könne man den betroffenen Beschäftigten nicht anbieten, es gäbe keine freie Stellen.
Entweder es wird die Kündigung ausgesprochen oder die betroffenen Beschäftigten nehmen einen Aufhebungsvertag an, so heute in Gesprächen mit den Betroffenen. Eine Abfindung soll angeboten werden. Wer das Angebot nicht annimmt, müsse mit einer betriebsbedingten Kündigung rechnen und bis zum Ende hinnehmen, dass dieser Beschäftigte in unterschiedlichsten Regionen Deutschlands eingesetzt werden könnte.

Das es keine freie Stellen gäbe, ist allerdings nicht ganz richtig, wie man unter diesem Link nachlesen kann. Hier werden diverse Stelleausschreibungen bei Emil LUX GmbH & CO. KG angeboten.
oder hier:
 
In einem Bereich entlässt man Beschäftigte und in einem anderen Bereich des selben Unternehmens wird Personal gesucht und eingestellt.

 
Einen Sozialplan gibt es nicht, obwohl der örtliche Betriebsrat diesen hätte durchsetzen können oder müssen. Zumindest wurde der Belegschaft nichts dazu vorgestellt. Die Beschäftigten haben kaum bis gar keine Informationen erhalten, weder von der Geschäftsleitung noch vom örtlichen Betriebsrat.
Man hat die Beschäftigten in der letzten Zeit eher unklaren Gerüchten ausgesetzt. Bei vorangegangenen Diskussionen u.a. mit Vorgesetzten, kamen von einigen Vorgesetzten Bemerkungen wie z.B.:  
„man könne doch froh sein, dass man seinen Arbeitsplatz behalten könne, wenn man sich auf die neuen Aufgaben einlassen würde“,
„auch der  Firmenwagen bleibt einen erhalten“.
„Das sei doch alles nicht so schlimm“
„wo sei denn das Problem?“
Es sei auch die Aussage gefallen: „Arbeit macht frei“.
Sicherlich muss sich OBI für die Zukunft auf neue Herausforderungen einstellen und sich dem verändernden Kundenverhalten anpassen, aber mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geht man jedenfalls, so wie diese Woche geschehen, nicht um.
„OBI Next“ lässt grüßen. Mal sehen wie es weiter geht.

Massenentlassungen bei OBI?


Wir wurden heute darüber informiert, dass OBI sämtlichen Außendienstmitarbeitern von Lux kündigen will.

Willkommen in der schönen neuen OBI Welt!
OBI-Next!

 

6. August 2017

Erneut Streik bei OBI in Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Stuttgart

 

Auch an diesem Wochenende sind Beschäftigte bei OBI in den Streik getreten.

 


Die Beschäftigten treten nicht nur dafür ein, dass alle Beschäftigten gerecht oder nach Tarif bezahlt werden sollen, sondern vorallem auch dafür, dass die Geschäftsleitung von OBI es endlich unterlässt, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin bis zu 300 € monatlich unter Tarif zu bezahlen. Den Kolleginnen und Kollegen fehlen jeden Monat bis zu 300€ Brutto, das sind bis zu 3600 € Brutto im Jahr!!! Weihnachts- und Urlaubsgeld, sowie diverse Zuschläge noch gar nicht mitgerechnet.

Hier ein paar Links und Fotos:

http://www.focus.de/regional/sachsen/streiks-einzelhandelstreiks-vor-fortsetzung-der-tarifverhandlungen_id_7421893.html

Arbeitsniederlegung in SAT:
Hier beteiligten sich fünf OBI Märkte im Raum Dresden
OBI Radebeul
OBI Pirna
OBI Ottendorf
OBI Dresden Bodenbacher Straße
OBI Dresden-Weißig

Im Raum Erfurt beteiligten sich unteranderem
OBI Erfurt Nord
OBI Erfurt Süd

http://www.mdr.de/thueringen/warnstreik-verdi-tarifgespraeche-100.html

http://m.sz-online.de/nachrichten/trillerpfeifen-vor-dem-baumarkt-3741789.html 

http://m.sz-online.de/nachrichten/streik-bei-obi-in-pirna-3742582.html

Im Raum Hannover beteiligten sich sechs OBI Märkte an der Arbeitsniederlegung

OBI Hannover
OBI Laatzen
OBI Garbsen
OBI Bückeburg
OBI Barsinghausen 
OBI Neustadt am Rübenberge


http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Barsinghausen/Nachrichten/Obi-Mitarbeiter-streiken-in-Barsinghausen-fuer-bessere-Arbeitsbedingungen

Im Raum Stuttgart haben sich folgende OBI Märkte beteiligt:
OBI Waiblingen
OBI Echterdingen
OBI Bietigheim