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Beim OBI Verdi Infoblog arbeiten Gewerkschafter und KollegInnen aus ganz Deutschland mit. Mit unseren Beiträgen wollen wir in schwierigen Zeiten für mehr Transparenz im Unternehmen sorgen und allen KollegInnen eine Plattform zur Information und zum Austausch geben. Wenn Ihr Euch ebenfalls als BloggerIn engagieren möchtet, schreibt ein Mail an
obi-ver.di@web.de
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16. August 2017

TV-Tip!



ZDFzoom: Und raus bist Du!

Sendetermin: Mittwoch, 16.08., 23:45 Uhr im ZDF

Und raus bist Du1
ZDF Mediathek
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Die "ZDFzoom"-Autoren Caro Lobig und Thorsten Poppe zeigen in verschiedenen Fällen auf, wie es Arbeitnehmern ergangen ist, die versucht hatten sich gewerkschaftlich zu betätigen. So wurden nach Überzeugung der Gewerkschaft ver.di beispielsweise Filialen verkauft, nur um unliebsame Mitarbeiter loszuwerden. .....

   

Streik im Raum Dresden und Hannover

Über 20 Streiktage und keine Reaktion von OBI.
Die Beschäftigten in Dresden und Umgebung kämpfen gemeinsam mit den Kollegen und Kolleginnen aus dem Einzelhandel weiter.


Steik im Raum Hannover
Auch hier versammelten sich ca. 55 Beschäftigte der Hannover Gesellschaft vor dem OBI Markt Garbsen im Kohake Center Garbsen. Herr Kohake ist Teil-Geschäftsführer der Hannover Gesellschaft und ist ebenfalls für die schlechte Bezahlung verantwortlich. "Darum Streiken wir"! so war heute das Motto.

9. August 2017

Massenentlassung bei OBI!


Seit Beginn dieser Woche werden die ersten Maßnahmen umgesetzt, um OBI Next den zukünftigen Weg zu ebnen.
Das Projekt bzw. das neue Unternehmen „OBI Next“ ist gegründet worden, um für OBI neue Unternehmensziele zu definieren und ein neues Geschäftsmodell zu entwickeln.
Es werde auch zu personellen Veränderungen kommen, so OBI in den Pressemitteilungen. Damit ist sicher nicht nur die Umgestaltung der Geschäftsleitungsebene gemeint.
So kommt es nun. Der erste Schritt ist mit Beginn dieser Woche offiziell  bekannt geworden. Beim OBI-Tochterunternehmen Emil LUX  GmbH Co. KG (Logistiksparte) wurden heute alle Außendienstmitarbeiter zu einem Personalgespräch geladen. Dort wurde Ihnen kaum eine Wahl gelassen. Einige wenige dürfen unter schlechteren Bedingungen weiterarbeiten. So sollen diese Kolleginnen und Kollegen zukünftig in ganz Deutschland hin und her geschickt werden um in den Märkten, je nach Bedarf, Regale  umzubauen oder Merchandiseaufgaben zu übernehmen. Dies ist aber nur für den geringeren Teil der Beschäftigten vorbehalten. Ob die Beschäftigten einen Arbeitseinsatz in ganz Deutschland überhaupt erbringen können (Work-Life-Balance), interessiert dabei anscheinend wohl niemanden.
Der größere Teil der Außendienstmitarbeiter wurde heute vor vollendeten Tatsachen gestellt. Einen anderen Arbeitsplatz könne man den betroffenen Beschäftigten nicht anbieten, es gäbe keine freie Stellen.
Entweder es wird die Kündigung ausgesprochen oder die betroffenen Beschäftigten nehmen einen Aufhebungsvertag an, so heute in Gesprächen mit den Betroffenen. Eine Abfindung soll angeboten werden. Wer das Angebot nicht annimmt, müsse mit einer betriebsbedingten Kündigung rechnen und bis zum Ende hinnehmen, dass dieser Beschäftigte in unterschiedlichsten Regionen Deutschlands eingesetzt werden könnte.

Das es keine freie Stellen gäbe, ist allerdings nicht ganz richtig, wie man unter diesem Link nachlesen kann. Hier werden diverse Stelleausschreibungen bei Emil LUX GmbH & CO. KG angeboten.
oder hier:
 
In einem Bereich entlässt man Beschäftigte und in einem anderen Bereich des selben Unternehmens wird Personal gesucht und eingestellt.

 
Einen Sozialplan gibt es nicht, obwohl der örtliche Betriebsrat diesen hätte durchsetzen können oder müssen. Zumindest wurde der Belegschaft nichts dazu vorgestellt. Die Beschäftigten haben kaum bis gar keine Informationen erhalten, weder von der Geschäftsleitung noch vom örtlichen Betriebsrat.
Man hat die Beschäftigten in der letzten Zeit eher unklaren Gerüchten ausgesetzt. Bei vorangegangenen Diskussionen u.a. mit Vorgesetzten, kamen von einigen Vorgesetzten Bemerkungen wie z.B.:  
„man könne doch froh sein, dass man seinen Arbeitsplatz behalten könne, wenn man sich auf die neuen Aufgaben einlassen würde“,
„auch der  Firmenwagen bleibt einen erhalten“.
„Das sei doch alles nicht so schlimm“
„wo sei denn das Problem?“
Es sei auch die Aussage gefallen: „Arbeit macht frei“.
Sicherlich muss sich OBI für die Zukunft auf neue Herausforderungen einstellen und sich dem verändernden Kundenverhalten anpassen, aber mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geht man jedenfalls, so wie diese Woche geschehen, nicht um.
„OBI Next“ lässt grüßen. Mal sehen wie es weiter geht.

Massenentlassungen bei OBI?


Wir wurden heute darüber informiert, dass OBI sämtlichen Außendienstmitarbeitern von Lux kündigen will.

Willkommen in der schönen neuen OBI Welt!
OBI-Next!

 

6. August 2017

Erneut Streik bei OBI in Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Stuttgart

 

Auch an diesem Wochenende sind Beschäftigte bei OBI in den Streik getreten.

 


Die Beschäftigten treten nicht nur dafür ein, dass alle Beschäftigten gerecht oder nach Tarif bezahlt werden sollen, sondern vorallem auch dafür, dass die Geschäftsleitung von OBI es endlich unterlässt, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin bis zu 300 € monatlich unter Tarif zu bezahlen. Den Kolleginnen und Kollegen fehlen jeden Monat bis zu 300€ Brutto, das sind bis zu 3600 € Brutto im Jahr!!! Weihnachts- und Urlaubsgeld, sowie diverse Zuschläge noch gar nicht mitgerechnet.

Hier ein paar Links und Fotos:

http://www.focus.de/regional/sachsen/streiks-einzelhandelstreiks-vor-fortsetzung-der-tarifverhandlungen_id_7421893.html

Arbeitsniederlegung in SAT:
Hier beteiligten sich fünf OBI Märkte im Raum Dresden
OBI Radebeul
OBI Pirna
OBI Ottendorf
OBI Dresden Bodenbacher Straße
OBI Dresden-Weißig

Im Raum Erfurt beteiligten sich unteranderem
OBI Erfurt Nord
OBI Erfurt Süd

http://www.mdr.de/thueringen/warnstreik-verdi-tarifgespraeche-100.html

http://m.sz-online.de/nachrichten/trillerpfeifen-vor-dem-baumarkt-3741789.html 

http://m.sz-online.de/nachrichten/streik-bei-obi-in-pirna-3742582.html

Im Raum Hannover beteiligten sich sechs OBI Märkte an der Arbeitsniederlegung

OBI Hannover
OBI Laatzen
OBI Garbsen
OBI Bückeburg
OBI Barsinghausen 
OBI Neustadt am Rübenberge


http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Barsinghausen/Nachrichten/Obi-Mitarbeiter-streiken-in-Barsinghausen-fuer-bessere-Arbeitsbedingungen

Im Raum Stuttgart haben sich folgende OBI Märkte beteiligt:
OBI Waiblingen
OBI Echterdingen
OBI Bietigheim 
 

8. Juni 2017

Abstimmung: "Sollen Geschäfte auch am Sonntag öffnen dürfen?"



Hier gehtś zur Abstimmung!

Und noch eine Abstimmung zum Thema Sonntagsöffnung

„Sollen Geschäfte auch am Sonntag öffnen dürfen?
Nein!  

Seit Jahren führen die immer größeren Handelskonzerne einen dramatischen Verdrängungswettbewerb auf dem Rücken der Beschäftigten, der Zulieferländer, der klein- und mittelständischen Unternehmen und nicht zuletzt zu Lasten der Verbraucher. Dabei wird der Eindruck erweckt, als würden verkaufsoffene Sonntage angebliche Nachteile des stationären Handels gegenüber dem Onlinehandel ausgleichen. Geflissentlich wird dabei verschwiegen, dass zwar am Sonntag bestellt werden kann aber erst ab Montag, teilweise Wochen später, ausgeliefert wird. Und auch Amazon wurde mit Recht und per Gerichtsentscheid die Sonntagsarbeit untersagt.
Dabei liegen die Vorteile des stationären Handels auf der Hand: professionelle Beratung, ein Angebot zum Anfassen und vielfältiger Service. Doch leider haben gerade die Handelskonzerne diese Vorteile durch massiven Personal- und Serviceabbau sowie Angebotseinschränkungen leichtfertig verspielt. Fehler, die Montag bis Samstag von 6.00 bis 20.00 Uhr gemacht werden, werden nicht durch verkaufsoffene Sonntage korrigiert. Abgesehen davon wird durch längere Öffnungszeiten nicht mehr gekauft, der Umsatz wird lediglich verschoben: von der Woche ins Wochenende und von den kleinen Läden hin zu den Konzernen.
Alarmierend ist, dass die Handelskonzerne weder vor der Verfassung noch vor der Zerstörung des wichtigsten Zeitankers unserer Gesellschaft zurückschrecken. Das Bundesverfassungsgericht hatte erst 2009 den verfassungsmäßigen Schutz des arbeitsfreien Sonntags gestärkt. Dabei machten die Richter auf dessen Bedeutung als wichtigsten Zeitanker für die Gesellschaft, Familien und Individuen aufmerksam. In Zeiten zunehmenden Burn-Outs und anderer besorgniserregender Entwicklungen muss dem Ausbrennen einer ganzen Gesellschaft ein Riegel vorgeschoben werden. Der Schutz des arbeitsfreien Sonntags überall dort, wo Sonntagsarbeit nicht zwingend erforderlich ist, hilft allen Menschen.“

Herzlichen Dank für Eure Unterstützung im Kampf um unseren wichtigsten Zeitanker.

Herzliche Grüße
Hubert Thiermeyer
ver.di Bayern
Fachbereich Handel
Schwanthalerstr. 64
80336 München

Telefon    089/5 99 77-11 20
Fax            089/5 99 7711 29
Mail          Hubert.Thiermeyer@verdi.de

Allgemeinverbindlichkeit = Tarifvertrag für Alle



Warnstreiks gehen weiter



3. Juni 2017

Für Tariflohn - Streik zu Pfingsten bei OBI


In mehreren Bundesländern wurde gestern und heute wieder die Arbeit niedergelegt. Beteiligt waren Märkte aus Niedersachsen, Sachsen Anhalt, Hessen, Thüringen und Sachsen!


Sachsen
In sächsischen Obi-Märkten ist am Freitag gestreikt worden. Verdi-Sprecher Jörg Lauenroth-Mago sagte MDR SACHSEN, es hätten sich über 70 Beschäftigte aus vier Baumärkten zusammengefunden. Sie fordern einen einheitlichen Tarifvertrag für alle Mitarbeiter. .....

Quelle: mdr
noch mehr
Quelle: SZ-Online

Sachsen-Anhalt 

Für mehr Geld im Portemonnaie
An den Kassen der OBI-Baumärkte in Sachsen-Anhalt könnte es am Freitag länger dauern. Grund ist ein Streik der Mitarbeiter, zu dem die Gewerkschaft ver.di aufgerufen hat. Betroffen sind Filialen in Halle, Naumburg, Wittenberg und Bitterfeld. .....

Quelle: mdr

Niedersachsen

BÜCKEBURG. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat im Rahmen der aktuellen Tarifrunde im Einzelhandel gezielt zu Streiks in tariflosen Unternehmen des Einzelhandels aufgerufen. Damit macht die Gewerkschaft auf die zunehmende Tarifflucht in der Branche und die Forderung nach allgemein verbindlichen Tarifverträgen aufmerksam. ....

Quelle: SZ/LZ

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Video Gießen-Süd