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30. Mai 2017

Arbeitgeber planen uneingeschränkte Öffnung an Sonntagen


Kommentare:

  1. Wir leben 2017! Es sollte normal sein am Sonntag einzukaufen. Es gibt viele, viele Menschen, die in der Pflege, in Krankenhäusern, bei den Verkehrsbetrieben, der Feuerwehr, der Polizei und in der Gastronomie arbeiten und diese Aufzählung ist nicht abschließend. Was soll "Angriff auf Sonntagsruhe" heißen?. Geht ihr auch nicht ins Eiscafe am Sonntag, oder müssen die dort Beschäftigten nicht geschützt werden?

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    1. Ich arbeite zwar auch nicht gerne Sonntags....aber irgendwie stimmt es ja...

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  2. Wenn das deine einzige Argumentation ist solltest du dir überlegen in ein Land oder auf einen Kontinent zu ziehen der nicht abendländisch geprägt ist. Ansonsten finde ich muss man sowieso schon genauer hinschauen wer arbeitet und wie oft.
    Wobei ich kein Pegida-Anhänger oder Sympatiesant bin, sondern aktiver Christ. Und das heisst das ich Sonntags in die Kirche gehe, und ich halte mir den Tag weitestgehend frei von Arbeit. Es ist ein Tag um zur Ruhe zu kommen, mit der Familie was zu machen und nicht um noch mehr Geld zu scheffeln, wobei ich anzweifele das sich auch nur ein Geschäftsergebnis , Markant erhöht. Der Vergleich mit den Kneipen, Biergärten und anderen Gastronomien hinkt an dieser Stelle, da der Sonntag zu seinem normalen Erscheinungsbild gehört. Und nur da sollte es auch so bleiben, und beachtet werden das den Angestellten dort auch ein entsprechender ausgleich gewährt wird.
    eine Argumentation find ich traurig, weil sie mir zeigt das dein Leben sich anscheinend nur um Arbeit, Geld und ,oder Spass dreht.
    Es gibt so viel mehr...

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  3. Richtig, du hast Recht. Bitte öffnet auch Kitas und Schulen am Sonntag ,die Kinder müssen auch irgendwo untergebracht werden.
    Der Sonntag sollte ein ganz normaler Arbeitstag werden, für alle. Ohne Zuschläge für Sonntagsarbeit etc. Wir brauchen keinen Familientag mehr.

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  4. Die Frage, was ist mit all den Menschen, die Sonntags bereits arbeiten, bleibt offen? Brauchen sie keinen Familientag? Die Bemerkung, sie würden entsprechend bezahlt, ist zynisch.

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    1. So wie ich es lese, geht es darum , daß Angestellten dort ein entsprechender Ausgleich gewährt werden soll. Das ist nicht zynisch.
      Und die Frage, was mit den Menschen ist, die sonntags arbeiten. ist auch dann nicht beantwortet, wenn man alle sonntags arbeiten lässt. Oder ??
      Kriegt der Altenpfleger etwa jeden Sonntag frei, nur weil ich jeden Sonntag arbeite?

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  5. Sind Menschen in der Pflege und bei der Feuerwehr die schlechteren Christen?

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    1. Das ist aber doch nicht die Frage.
      Der Dienst der Menschen in der Pflege ist unabdingbar. Menschen, die in Not sind, brauchen nun einmal Betreuung. Aber: Auch in Krankenhäusern oder ähnlichen Einrichtungen wird die Arbeitsleistung an Wochenenden und Feiertagen auf das wirklich Nötige heruntergefahren. Da ist kein Phxsiotherapeut, kein Logopäde oder sonst was da. Operiert wird nur im Notfall etc. Also bitte nicht ein Bild darstellen, das so nnicht existiert.
      Auch Feuerwehren oder Wasserämter haben "Bereitschaft", auch das ist ein Notdienst, und nicht normales Arbeiten.
      Wenn Not ist, helfen die meisten Menschen gerne.
      Aber nur, dass sich Konzerne ohne Not einen unfairen Vorteil gegenüber ihren Mitanbietern verschaffen können ist kein Grund für Sonntagsarbeit.
      Wenn die Unkosten dann nicht reinkommen holt sie sich das Geld sowieso wieder beii denen, die sich nicht wehren (können), nämlich den Mitarbeitern.
      So war es bei der Verlängerung der Öffnungszeiten doch schon mal, was hat man damals nicht alles versprochen: Mehr Arbeitsplätze, mehr Umsatz etc... was dabei rauskommt spürt jeder auf der Fläche.
      Noch mehr Öffnungszeiten, ob unter der Woche oder am WE bringen unter dem Strich nichts.
      Ich denke das hat auch einmal Tepaß erkannt, hat er nicht die Sonntagsöffnungen unter die Lupe genommen? und bisweilen gestrichen.
      Es geht nicht um mehr Umsatz, er geht um Verdrängungswettbewerb, und somit auch um Arbeitsplätze.

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  6. Ich gehe davon aus das Ihr bei eurer Argumnetation pro offenen Sonntag, einfach mal die Notwendigkeit betrachtet. Natürlich sin Krankenschwestern nicht die schlechteren Christen, genauso wenig wie die Pastoren, die ja jeden Sonntag arbeiten. Es wird immer Berufsgruppen geben bei denen eine Notendigkeit besteht. Zur Ausübung solcher Berufe wird niemand gezwungen. Dann gibt es solche Berufsgruppen bei denen das zum Erscheinungsbild innerhalb einer westlich/christlich geprägten Erscheinungsbild gehört Sonntags zu arbeiten ( Gastro, Freizeit, etc..)
    Für beide gilt der Sonntag muss ausgeglichen und geregelt sein.
    Aber wo liegt die traditionelle Prägung oder die sachliche Notwendigkeit Dachdecker, Einzelhändler, Programierer, Lehrer, Bürokaufleute, Klemptner ( nicht Notdeinste ), Müllfahrer, Fabrikarbeiter ( bei denen sowieso schon der Sonntag ausgehöhlt ist) regelmässig sonntags arbeiten zu lassen.
    Ihr schreit immer das Werte verloren gehen. Ihr gebt sie selber Preis , zu gunsten Falscher versprechen und Hoffnungen, ist der Sonntag erst mal weg, wird es eine Freude für die Arbeitgeber sein zu versuchen den zu geld zu machen. Wo die Arbeitnehmer dabei bleiben ist ihnen dann egal. Oder hast du schon mal frei bekommen weil du am Buss- und Bettag zur Kirche wolltest. Wir regen uns auf das unseren musliemischen Mitbürgern Gebetsräume auf der Arbeit eingerichtet werden, aber bemerken es nicht wenn falsche Propheten uns den Sonntag klauen. Sorry das ist keine hetzte gegen jemand, sondern nur damit ihr mal merkt wie ihr euch für dumm verkaufen lasst

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    1. Genau so hätte ich auch argumentiert, aber du warst schneller.
      Und das mit dem Pastor ist echt witzig ...

      Auf der anderen Seite glaube ich, dass es der Slogan "Angriff auf die Sonntagsruhe" ist, der viele zu Gegenreaktionen provoziert.

      Leute, es ist nur eine griffige Überschrift, die man nicht zu wörtlich nehmen sollte!
      Es ist doch klar, dass Polizisten, Krankenhauspersonal, Gastronomen etc. darüber nur bitter lachen können. Aber auf unsere Branche bezogen ist es nun mal eine Gefährdung des arbeitsfreien Sonntags.
      Lasst uns nicht über Worte diskutieren, sondern um Inhalte!

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  7. die abendländische Kultur sieht auch keine Besuche in Eiscafes und Vergnügungsparks am Sonntag vor. Die Welt verändert sich, für Alle. Familienzeit verändert sich auch.

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    1. Wo verändert sich Familienleben, Zeit? Samstag und Sonntag ist nach wie vor kein Unterricht, sofern wir von grösseren Familien mit mindestens einem Kind sprechen

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  8. Um Himmels Willen... macht alle Sonntage auf, damit sich die hohen Herren noch mehr die Taschen mit der Arbeit anderer vollstopfen können.

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